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Freitag, 20. Februar 2009 14:09
Opel-Standort Eisenach erhalten und Arbeitsplätze sichernDie CDU-geführte Landesregierung wird alles dafür tun, um den Opel-Standort Eisenach zu erhalten und die dortigen Arbeitsplätze zu sichern. Daran lassen die amtierende Ministerpräsidentin und Stellvertretende Landesvorsitzende Birgit Diezel und Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz keinen Zweifel. Demnach werde die Landesregierung alle ihre Möglichkeiten nutzen, um den Opel-Standort zu unterstützen. Dies könnte mit Bürgschaften, Beteiligungen und Fördermitteln geschehen. Zuvor müsse der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) allerdings ein schlüssiges Konzept vorlegen, inwieweit es mit Opel Deutschland und Europa weitergehen soll. Die Landesregierung stehe mit Opel, den Bundesministerien und dem Betriebsrat in ständigem Kontakt. „Opel wurde durch die Landesregierung in Thüringen angesiedelt. Da versteht es sich von selbst, dass wir im besonderen Maße auf Eisenach schauen“, sagte Landesgeschäftsführer Andreas Minschke. Er warnte allerdings davor, die derzeitig schwierige Situation für den Wahlkampf auszunutzen. „Die Herren Matschie und Ramelow versuchen sich gerade, als vermeintliche Ratgeber und Retter von Opel darzustellen. Es geht hier nicht nur um einen traditionellen Automobilstandort in der Mitte Deutschlands, sondern auch um tausende Frauen und Männer und deren Familien, die sich durch die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise bedroht fühlen. Diesen Menschen muss man helfen und sie nicht für parteitaktische Spielchen missbrauchen“, erklärte Minschke. Die Landesregierung stehe im intensiven Kontakt mit allen Verantwortlichen und werde alles tun, um den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern. |
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