Newsletter der CDU Thüringen

 
Mittwoch, 23. Juli 2008 15:38

Günther: Modell hat sich bewährt und muss nun weiterentwickelt werden

Gerhard Günther

Gerhard Günther

„Arbeit kann am besten direkt vor Ort in den Landkreisen, Städten und Gemeinden vermittelt werden. Wer bürgernahen und erfolgreichen Service bieten will, muss auf ein soziales Netzwerk zurückgreifen, das so nur die Kommunen bieten können.“ Das sagte der Landesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Thüringen, Gerhard Günther, und begrüßte die geplante Verfassungsänderung zur Absicherung des Arbeitsgemeinschaftsmodells.

Die Arbeitsgemeinschaften von Arbeitsagenturen und Kommunen (ARGEn) seien nach anfänglichen Schwierigkeiten gut in die Gänge gekommen und müssten nun weiterentwickelt werden. Nach den Worten des KPV-Vorsitzenden schafft die nun von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz vereinbarte verbindliche Kooperation zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA), den Ländern und den Kommunen die Voraussetzung dafür. „Die seit 2005 ausgeübte Kooperation der BA und der Kommunen bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen ist nun über das Jahr 2010 hinaus gesichert. Somit erhalten die Arbeitslosen alle Leistungen und die Betreuung weiterhin aus einer Hand. Das ist richtig so, denn das Arbeitsgemeinschaftsmodell hat sich bewährt“, so Günther.

Der KPV-Vorsitzende und CDU-Landtagsabgeordnete kritisierte die Äußerungen von BA-Chef Frank-Jürgen Weise, der sich kürzlich deutlich gegen das ARGEn-Modell ausgesprochen hatte. „Wir haben qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die vor Ort bessere Arbeit machen können, als eine zentralistisch gesteuerte Institution wie die BA alleine“, so Günther abschließend.