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Mittwoch, 06. September 2006 16:49
Bergemann: Rentendaten schleunigst klärenWer seine Renten- ansprüche in vollem Umfang geltend machen will, muss schleunigst seine Rentendaten klären lassen. Darauf macht Gustav Bergemann, CDU-Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), aufmerksam. Am 31. Dezember 2006 ende die Aufbewahrungspflicht für Rentendokumente in ehemaligen DDR-Betrieben und zentralen Dokumentationsstellen, die unter Umständen zur Kontenklärung notwendig sind. „Jedem fünften Versicherten in Ostdeutschland drohen Einschnitte bei der Rente, weil ihre Rentendaten nicht korrekt sind. Auch wer vom Rentenalter noch weit entfernt ist, sollte rechtzeitig an sein korrektes Rentenkonto denken“, so Bergemann. Neben dem Sozialversicherungsheft, in dem zu DDR-Zeiten die Rentenangaben eingetragen wurden, könnten auch alte Lohnunterlagen aus den Betrieben bedeutsam sein. Deshalb sollte jeder prüfen lassen, ob seine Arbeits- und Ausbildungszeiten sowie Jahresverdienste korrekt bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) vermerkt sind. Besonderer Klärungsbedarf bestünde laut Bergemann bei vielen Versicherten, die nach der Wiedervereinigung in die alten Länder gezogen sind. In den Erhebungen der DRV konnten diese nicht berücksichtigt werden. |
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