Newsletter der CDU Thüringen

 
Freitag, 16. Juni 2006 16:06

Hymnen-Kritik ist hanebüchener Unsinn

„Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erweist sich zur Weltmeisterschaft als Spielverderber, die den Deutschen die unverkrampfte und fröhliche Identifikation mit nationalen Symbolen madig machen will“, erklärt CDU-Generalsekretär Mike Mohring. Der hessische GEW-Landesverband hat mit Unterstützung des Bundesverbandes zur WM eine Broschüre „Argumente gegen das Deutschlandlied“ herausgebracht.

Mohring bezeichnet die Hymnen-Kritik der GEW als hanebüchenen Unsinn. „Beim Lesen der Broschüre rollen sich einem die Fußnägel hoch. Es ist schlimm, wenn sich ausgerechnet die Lehrergewerkschaft unfähig zeigt, unsere Nationalhymne in ihren historischen Kontext einzuordnen.“

Mohring empfindet es als Frechheit, wenn der GEW-Bundesvorsitzende Ulrich Thöne die Nationalhymne in Zusammenhang mit „dumpfen Nationalismus und kruden Weltanschauungen“ bringen will. „Ich hoffe stark, dass es sich hier um eine Einzelmeinung weniger Gewerkschaftsfunktionäre handelt, sonst wäre es um den Geschichtsunterricht hessischer Schüler bei GEW-Lehrern schlecht bestellt“, so Mohring abschließend.